Niemand kann die eigene ausgestreckte Hand vor dem Gesicht erkennen. Vor drei Wochen etwa sind diese dichten Nebelschwaden von der Donau heraufgezogen. Und es scheint nicht so, als ob die Sonne dieses Jahr noch durchbrechen wird können.
Nach einer Woche schon haben nur noch die Mutigsten ihre Wohnungen verlassen. Die Depressiven oder Ängstlichen sind gleich zu Beginn zu Hause geblieben. Was diese Mutigen dabei zu beachten haben, wird sich noch zeigen. Die weiße Wand ist omnipräsent und in die Gehirne der Menschen eingedrungen. Manche öffnen die Fenster und wollen dem Nebel Gedichte vom Sonnenschein vorlesen. Kein Lachen ist mehr zu hören.
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